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Büro Bombogen

Fachstelle für Kinder- und

Jugendpastoral Marienburg & Wittlich

Herzlich Willkommen

Wir sind für dich da

Herzlich willkommen auf den Seiten der FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral Marienburg & Wittlich. Hier findet ihr Informationen über uns, über Veranstaltungen, Schulungen, Jugendpolitik und vieles andere mehr.

 

Die FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral Marienburg & Wittlich ist Servicestelle für Jugendpastoral, kirchliche Jugendarbeit und Jugendhilfe für die Dekanate Bernkastel, Cochem und Wittlich, die katholischen Jugendverbände im Zuständigkeitsbereich sowie für zahlreiche Partnerinnen und Partner im jugendpastoralen und jugendkulturellen Feld.

FachstellePlus Marienburg
56856 Zell
Tel. 06542/ 901353, Fax 06542/ 901362
fachstellejugendplus.marienburg(at)bistum-trier.de

Fachstelle Jugend Wittlich
Alberostr. 10, 54516 Wittlich
Tel.: 06571-954 914-11, Fax: 06571-954 914-19
fachstellejugendplus.marienburg(at)bistum-trier.de

Zukunft Marienburg

Was bisher geschah

Am 04. März hat unser Bischof Stephan Ackermann und unser Generalvikar Ulrich von Plettenberg bekanntgegeben, dass die Jugendbildungsstätte Marienburg Ende 2023 geschlossen wird und in Himmerod als diözesanes Jugendhaus fortgesetzt und weiter entwickelt wird.

Diese Entscheidung macht viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Besucherinnen und Besucher der Marienburg traurig und erzeugt viele Fragen. Um euch auf den Laufenden zu halten, findet ihr hier die wichtigen Informationen und Mitteilungen. Wir werden uns bemühen, diese Seite immer aktuell zu halten. 

Informations- und Austauschtreffen für alle Interessierten

Wir haben den Ärger, Verdruss und die Betroffenheit zur Schließung der Marienburg nach Trier gemeldet. Die Abteilung Jugend (Matthias Struth, Kerstin Knopp) hat gleich darauf reagiert und zu zwei identischen Austauschveranstaltungen eingeladen. Dort konnten die Informationen persönlich kommuniziert und Fragen beantwortet werden. Die beiden Treffen waren am Sonntag, 07.03. von 12.30 bis 14.30 Uhr
und am Dienstag, 09.03. von 19.30 bis 21.30 Uhr. Die Veranstaltungen fanden wg. Corona als Videokonferenz statt.

Pressemitteilung des Generalvikars von Plettenberg zum Gesprächsangebot am 25.03.2021

30. März 2021

Eine andere Art, Kirche zu sein

Generalvikar von Plettenberg im Austausch mit auf der Marienburg Engagierten

Trier/Bullay – Es geht nicht nur, aber auch um die Immobilie. Vor allem aber geht es um die „Marienburg-Gemeinde als ein Ort von Kirche“. Dieses Fazit hat Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg nach einem virtuellen Austausch am 25. März mit rund 60 ehren-und hauptamtlich an der Marienburg engagierten Frauen und Männern gezogen. Nach der Bekanntgabe der Entscheidung, das Jugendhaus des Bistums Trier ab 2024 im Kloster Himmerod anzusiedeln und dafür die Marienburg bei Bullay und das Haus Sonnental in Wallerfangen aufzugeben, zeigt sich Widerstand vor allem bei den dort engagierten Menschen.So hat sich eine Initiative „Pro Marienburg“ (www.pro-marienburg.de) gebildet, die sich mit verschiedenen Forderungen an das Bistum wendet.Generalvikar von Plettenberg dankte den vorwiegend jungen Leuten für ihre Zeit und betonte, er nehme die „Wut, Trauer und Erschütterung“ der Menschen deutlich wahr. „Ich bedauere es sehr, dass der Bischof und ich Ihnen das zumuten müssen.“ Er wolle an diesem Abend darüber sprechen und sich den Fragen und Statements stellen. Konfrontiert mit dem Vorwurf, man habe die Betroffenen vor vollendete Tatsachen gestellt, sagte Plettenberg, es sei ein Fehler gewesen, gerade die Ehrenamtlichen nicht in die Kommunikation am 4. März einzubinden: „Dafür entschuldige ich mich aufrichtig.“Eine Teilnehmerin kritisierte auch den Entscheidungsprozess und die aus ihrer Sicht fehlende Beteiligung:„Sie haben Angst vor der Auseinandersetzung. Die Kirche traut uns nicht zu, schwierige Entscheidungen zu verstehen.“ Von Plettenberg wies darauf hin, dass die Bistumsverantwortlichen „für solche schwierigen Prozesse nach der angemessenen Form der Beteiligung suchen“. Er müsse aber auch ehrlich sagen, dass der Spielraum im konkreten Fall sehr eng sei und echte Partizipationim Vorfeld schwer möglich gewesen sei. „Der Druck wird von Jahr zu Jahr höher. Wir müssen handeln, auswählen und entscheiden, konzentrieren und uns trennen. Dazu gibt es leider keine Alternative mehr.“Die Entscheidung sei aber nicht nur von wirtschaftlichen Argumenten getrieben, betonte der Generalvikar. Es gehe darum, die Jugendpastoral zu erhalten und weiterzuentwickeln.Für ein solches Konzept sähen die Verantwortlichen in Himmerod das deutlich größere Potential, wenngleich eine funktionierende Jugendpastoral nicht nur von den Orten abhängig sei, an denen sie angeboten wird, sondern wesentlich von den engagierten Menschen.Er verstehe nach dem Austausch besser, dass es den Frauen und Männernauch um eine andere Artgehe, Kirche zu sein und Glauben zu leben, sagte von Plettenberg. Deshalb sei er dankbar, dass trotz aller Kritik die Frauen und Männer bereit zum Gespräch seien und auch zur weiteren Mitarbeit. Eswurde vereinbart, dass die Interessierten Einblicke in die Unterlagen zudenEntscheidungsgrundlagen erhalten. Zudem soll konkret geklärt werden, welchen Spielraum es an welchen Stellen gibt und welche Befugnisse die angedachten Arbeitsgruppen rund um die Marienburg und die Konzeption für das Jugendhaus Himmerod haben. Angeregtwurde zudem eine Gruppe, die sich mit Fragen von Kommunikation und Partizipation in bevorstehenden kirchlichen Entscheidungsprozessen befasst, in der neben Verantwortlichen von

30. März 2021Herausgegeben von der Bischöflichen Pressestelle TrierAbdruck und Auswertung honorarfrei; Verantwortlich: Judith Rupp, Redaktion: Simone Bastreri,Inge Hülpes, Judith RuppMustorstraße 2, 54290 Trier, Fon 0651-7105-268, Fax 0651-7105-511, E-Mail: biptrier@bistum-trier.deTexte sind abrufbar im Internet: www.presse.bistum-trier.deSeiten des Bistums auch ehrenamtlich Engagierte von „Pro Marienburg“ mitarbeiten könnten. Auch die Frage, was mit der Kirche auf der Marienburg passiert, nahm der Generalvikar sehr ernst: „Das Bistum ist und bleibt in der Verantwortung, bis 2023 für die Marienburg eine gute Nachfolge zu finden.“ Erwolle und werde diese Verantwortung nicht auf die Kommunen abwälzen. „Wir bieten Ihnen und allen Interessierten aber an, zusammen mit uns zu erkunden, welche Ideen es gibt, die Kirche und die Gebäude der Marienburg nach 2023 zu nutzen und zu finanzieren. Wir würden uns sehr freuen, wenn die Kirche auf der Marienburg auch nach 2023 als sakraler Ort erhalten bleibt.“ Die Entscheidung, welches Angebot den Zuschlag bekommt, werdesich nicht nur an finanziellen Kriterien festmachen. Auch die Initiative „Pro Marienburg“ hat im Nachgang zu dem Austausch ein Resümee gezogen, das unter pro-marienburg.de/wiki/archiv-bistum-trier/resuemee_gespraech_marienburg_vom_25.03.2021zu finden ist.

(JR)

Interessensgruppe Pro Marienburg

Auf dieser Seite erhaltet ihr weitere Infos von der Interessensgruppe der Akteure vor Ort:

www.pro-marienburg.de

Trier, 29.04.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit der öffentlichen Videokonferenz mit dem Generalvikar am 25. März sind einige Wochen vergangenen. Wir haben diese Zeit zur Beratung und Abstimmung der weiteren Vorgehensweise genutzt. Heute möchten wir Sie über unsere nächsten Schritte im Rahmen des Projektes Zukunft Marienburg informieren und laden Sie dazu ein, diese Schritte mit uns gemeinsam zu gehen.

Die Marienburg mit der Kirche auf dem Petersberg an der Moselschleife des Zeller Hamms hat eine sehr wechselvolle Geschichte. Das Augustinerinnenkloster wurde 1515 geschlossen, die Kirche 1797 durch französische Revolutionstruppen sogar zerstörst. 1950 hat das Bistum Trier das Anwesen mit der Kirchenruine aus Privatbesitz gekauft, um die Kirche auf der Marienburg wieder aufzubauen. Von 2000 bis 2001 hat das Bistum Trier das gesamte Anwesen umfassend renoviert und zur Jugendbildungsstätte ausgebaut.

Die Jugendbildungsstätte auf der Marienburg ist eine Einrichtung der Kinder- und Jugendpastoral für das gesamte Bistum Trier, die Kirche der Jugend für den gesamten Visitationsbezirk Trier und die Fachstelle Plus für die Dekanate Bernkastel, Cochem und Wittlich. Die Kirchengemeinden und Kommunen im Zeller Hamm haben in den vergangenen 20 Jahren durch ihren Heimvorteil davon besonders profitiert.

Wenn nun die Einrichtungen der Kinder- und Jugendpastoral auf der Marienburg aus guten Gründen nach Himmerod und andere Orte im Visitationsbezirk Trier verlegt werden, so bedeutet dies weder das Ende der Kinder- und Jugendpastoral vor Ort noch das Ende der Marienburg. Die Marienburg liegt auch unserem Bischof sehr am Herzen. Ihm ist es sehr wichtig, dass in den nächsten drei Jahren eine gute Zukunft für die Kirche und die Gebäude auf der Marienburg gefunden und die Kinder- und Jugendpastoral vor Ort weitergeführt wird. Dafür werden wir Arbeitsgruppen bilden, an denen sich alle Interessierten beteiligen können. Die Kirchengemeinden und Kommunen des Zeller Hamms haben nun die historische Möglichkeit die Zukunft "Ihrer" Marienburg und "Ihrer" Kirche mit zu beeinflussen, indem sie ihre Ideen zur zukünftigen Nutzung und Finanzierung einbringen.

Deshalb laden wir alle Interessierten zu weiteren Informations- und Austauschveranstaltungen ein, coronabedingt wieder per Videokonferenz:

    Am 4. und 6. Mai, 19-21 Uhr, stellen wir jeweils die Grundlagen der Entscheidung zur Zukunft der Jugendhäuser im Bistum Trier vor. Sie können einen Termin auswählen.
    4. Mai: Teilnahme per Video: meet.google.com/uzh-zgvh-kus, Teilnahme per Telefon: ‪(DE) +49 40 8081616673‬ (PIN: ‪140 885 706#‬)
    6. Mai: Teilnahme per Video:meet.google.com/zug-rpej-bjt, Teilnahme per Telefon: (DE) ‪+49 40 8081618189‬ (PIN: ‪659 867 507#‬)

    Am 7. Juni, 19-21 Uhr, stellen wir dann die Aufträge der Arbeitsgruppen zur Zukunft der Marienburg, des Jugendhauses Himmerod und die Möglichkeiten der Beteiligung vor.
    Teilnahme per Video: meet.google.com/zhq-vhyk-mud, Teilnahme per Telefon: ‪(DE) +49 40 8081617409‬ (PIN: ‪178 959 603#‬)

Neuer Jugendpfarrer erweitert das Team der FachstellePlus+ Marienburg und Wittlich

Kaplan Peter Zillgen wird neuer Jugendpfarrer

Kaplan Peter Zillgen wird neuer Jugendpfarrer an der Fachstelle Plus+ für Kinder- und Jugendpastoral Marienburg und Wittlich und Rektor des zukünftigen Jugendhauses Himmerod in der Eifel. Damit erweitert er das Team der Fachstelle.

Jan wird neben der Aufgabe des Spirituals im Bischöflichen Priesterseminar und in der Berufliche Beratung und Geistliche Begleitung der Diakone im Haupt- und Nebenberuf  zunächst als Jugendpfarrer an der Kirche der Jugend Marienburg bleiben und dort den Veränderungsprozess mitzugestalten.

Peter Zillgen ist 1987 geboren und stammt aus Gillenfeld. Zurzeit ist er Kaplan in der Pfarrei Neunkirchen St. Marien, zuvor war er Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Mendig. Peter Zillgen ist zudem Kurat (Geistlicher Begleiter) bei der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG)/ Diözesanverband Trier.

Neben Peter Zillgen wird es mit Thomas Hufschmidt und Dominic Lück ebenfalls neue Jugendpfarrer in Koblenz und Saarbrücken geben.

An der FachstellePlus+ für Kinder- und Jugendpastoral mit ihren Standorten Marienburg und Wittlich sind derzeit außerdem Andrea Schnitzius als Verwaltungsfachkraft, Lorenz Müller als pädagogischer Referent, Gemeindereferentin Brigit Laux und mit jeweils 50 Prozent Stellenumfang Philipp Kirsch und Armin Surkus-Anzenhofer eingesetzt.

Wir freuen uns darüber, dass Peter Zillgen das Team der FachstellePlus+ Marienburg und Wittlich erweitert. Die Verstärkung können wir in der jetzigen Zeit sehr gut gebrauchen, um die anstehenden Herausforderungen gemeinsam mit den vielen Ehrenamtlichen und Engagierten anzupacken und weiterzuentwickeln.
 
Peter wird seinen Dienst im Sommer anpacken. Das genaue Datum ist noch in Klärung.

Für seinen Start wünschen wir Peter alles Gute und Gottes Segen.

 

Für das Team der FachstellePlus+ Marienburg & Wittlich,

Jan Lehmann, Jugendpfarrer
Armin Surkus-Anzenhofer, Dienststellenleiter